Geopolitik ist längst nicht mehr nur eine Frage von Aussenpolitik oder Verteidigung. Sie wirkt in Verwaltungen, Städten, Unternehmen, Infrastrukturen und gesellschaftlichen Debatten. Handelsrouten, Technologiestandards, Energieversorgung, Migration, Informationsflüsse oder Klimafragen, all diese Themen sind heute Teil eines erweiterten sicherheitspolitischen Kontextes. Unser Institut arbeitet genau an dieser Schnittstelle.
The Raisina dialogue, India’s flagship conference on geopolitics and geo-economics, brings together global leaders every year from multiple sectors to examine current international issues and search for ways to work together. However, the 11th edition, held between March 5 and 7, 2026, coincides with an era of global uncertainty, marked by wars, shifting political allegiances, and technological rivalry.
Genau 1418 Tage waren es am 11. Januar seit dem grossflächigen Einmarsch Russlands in der Ukraine. Und damit genauso viele wie im Grossen Vaterländischen Krieg, wie der Zweite Weltkrieg in Russland genannt wird. Für Wladimir Putin ist dies sehr delikat, hat er selber doch die Bedeutung dieses früheren Krieges in den vergangenen Jahren massiv überhöht und immer wieder auch als Referenzpunkt für die neuerliche Invasion verwendet.
Energiesicherheit dreht sich heute längst nicht mehr nur um Öl und Gas. Im Zentrum steht zunehmend die Kontrolle über jene Rohstoffe, welche die Energiewende ermöglichen sollen: zum Beispiel Lithium, in dessen Wertschöpfungskette China eine bedeutende Rolle spielt. Ein Blick auf die Lithiumproduktion in Chile macht die komplexe Dynamik und die geopolitischen Abhängigkeiten deutlich.
Der Gipfel der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) findet nächstes Wochenende in China statt. An diesem Treffen werden unter anderem Wladimir Putin, Xi Jinping, Masoud Pezeshkian, Shebaz Sharif und Narendra Modi erwartet. Mit Ausnahme Irans alles erklärte Atommächte und mit Ausnahme Pakistans alles führende BRICS-Länder, die mit losen Netzwerken von Staaten aktiv die Weltpolitik mitbestimmen und Alternativen definieren wollen. Zudem soll auch UNO-Generalsekretär António Guterres eintreffen.
Es stellt sich die Frage, warum die Schweiz von der US-Zollpolitik überrascht war und sich nicht proaktiv darauf vorbereitet, und keine entsprechende Schutzstrategien entwickelt hat. Es stellt sich aber auch die Frage, ob die kritische Menge der Informationen noch nicht erreicht wurde, die zum Durchbruch der Wahrnehmung und des Erkennens der geopolitischen Gefahren und schliesslich zum Umsetzen der nötigen Massnahmen führte.
Am 22.4.25 wurden bei einem Terroranschlag im Baisaran-Tal in der Nähe von Pahalgam, Jammu und Kaschmir, 26 Menschen getötet und über 20 verletzt. Militante Mitglieder der Lashkar-e-Taiba (LeT) hatten es auf Touristen abgesehen, wobei sie sich auf Hindu-Männer konzentrierten und die Opfer nach Religionen trennten, indem sie einige zwangen, islamische Verse zu rezitieren, bevor sie sie hinrichteten. Nach dem Gespräch, das ich mit einem Einwohner von Kaschmir führte, hat dieser Anschlag die
On April 22, 2025, a terrorist attack in Baisaran Valley near Pahalgam, Jammu and Kashmir, killed 26 people and injured over 20. Militants from Lashkar-e-Taiba (LeT) targeted tourists, focusing on Hindu men, and segregated victims by religion, forcing some to recite Islamic verses before executing them. According to the conversation I had with a local resident of Kashmir on April 25, 2025, this attack has deepened the fear and distrust among the local community.
Auf unserer Peking-Reise durfte ein Besuch beim «Military Museum of the Chinese People's Revolution” nicht fehlen. Solche Museen bieten jeweils einen spannenden Einblick in das Selbstbild einer Institution und verraten, wie eine Organisation nach aussen wahrgenommen werden möchte. Neben der Beobachtung dieser Eigendarstellung und Selbstinszenierung als Form von Kommunikation konnten wir aber auch einige Themen wiederfinden, die wir in den letzten Jahren analytisch vertieft haben. (Teil 3)
Auf unserer Peking-Reise durfte ein Besuch beim «Military Museum of the Chinese People's Revolution” nicht fehlen. Solche Museen bieten jeweils einen spannenden Einblick in das Selbstbild einer Institution und verraten, wie eine Organisation nach aussen wahrgenommen werden möchte. Neben der Beobachtung dieser Eigendarstellung und Selbstinszenierung als Form von Kommunikation konnten wir aber auch einige Themen wiederfinden, die wir in den letzten Jahren analytisch vertieft haben. (Teil 2)