Am 28. November lud das Swiss Institute for Global Affairs (SIGA) zu einem gesellschaftlichen Diskurs im neuen Zentrum für Sicherheits- und Geopolitik in Zofingen ein. In einer offenen Debatte diskutierten vier Expertinnen und Experten mit der Bevölkerung über das Thema Kriegswirtschaft und wie die Schweiz in diesem Thema positioniert ist.
US-Präsident Donald Trump scheint gerne zu verwirren und zu irritieren. Damit wirken er und sein Tun nicht sehr strategisch und auch eben willkürlich. Mit anderen Worten ist seine Politik nicht sehr vertrauenswürdig und damit auch relativ. Bei genauerem Hinsehen betreibt er aber strategisch ein klassisches Agenda-Setting-Prinzip. Damit schafft er sequenzielle Themensteuerung; das heisst, jede Woche oder alle paar Tage wird ein neues Thema gesetzt, das alle anderen überlagert.
Am 28. November 19:30 bringt das Swiss Institute for Global Affairs (SIGA) das Thema Kriegswirtschaft aufs Tapet. Im neu gegründeten Zentrum für Sicherheits- und Geopolitik in Zofingen diskutieren wir das inhaltlich vielschichtige Thema interdisziplinär mit Panelisten und Gästen.
Der Begriff wird seit rund zwei Jahren medial vermehrt gebraucht und die Kriegswirtschaft scheint gerade im Ukraine-Krieg eine entscheidende Rolle zu spielen.
Unsere westlichen Gesellschaften, vor allem aber Politik und Medien, sind zunehmend von strategischer Nervosität getrieben. Ausdruck davon können bei Zwischenfällen Überreaktionen und Hysterie sein. Diese können grösseren Schaden anrichten als das Ereignis selbst. Das Provozieren dieses Überreagierens kann durchaus vom Auslöser mitkalkuliert sein. In diesem Fall wäre es eine Art von Informationskriegsführung, die mit der Berechenbarkeit von unserem Medien- und Politiksystem spielt.