Genau 1418 Tage waren es am 11. Januar seit dem grossflächigen Einmarsch Russlands in der Ukraine. Und damit genauso viele wie im Grossen Vaterländischen Krieg, wie der Zweite Weltkrieg in Russland genannt wird. Für Wladimir Putin ist dies sehr delikat, hat er selber doch die Bedeutung dieses früheren Krieges in den vergangenen Jahren massiv überhöht und immer wieder auch als Referenzpunkt für die neuerliche Invasion verwendet.
Polen soll, zusammen mit drei weiteren europäischen Ländern, aus der EU gerissen werden. So wohl der geheime Plan der USA, über den im Zusammenhang mit der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie berichtet wurde. Während dies in Ungarn und Österreich mit der direkten Unterstützung von EU-kritischen Parteien geschehen wird, liegt der Fall in Polen anders: Dort sitzt mit dem neugewählten Präsidenten bereits ein trojanisches Pferd mitten im Machtzentrum.
Der Krieg in der Ukraine hat sich zu einem Abnützungskrieg gewandelt. Solche Kriege bedürfen einer robusten Kriegswirtschaft. Sie werden in der Regel von der Partei gewonnen, die in der Lage ist, neue, wettbewerbsfähig ausgebildete Kräfte und die dafür erforderlichen Waffen zu produzieren und zu unterhalten. Es geht darum, eine nachhaltige Kriegswirtschaft, die Mobilisierung von Personal sowie die Nachschubwege sicherzustellen.
Durch den Klimawandel werden in der Arktis zukünftig Gebiete länger eisfrei sein als aktuell. Dadurch eröffnen sich neue Handelswege und Zugänge zu Rohstoffen. Das SIGA führte am 27. Juni 2025 ein Interview mit Arktisforscher Dr. Cengiz Akandil, der Einblicke in die ökologischen Risiken der Entwicklungen in der Arktis gibt.
Since soon after Russia’s full-scale invasion of Ukraine in February 2022 and the subsequent imposition of unprecedented sanctions against Russia, reports persist that such sanctions are circumvented through Georgia. However, scrutinising trade data and other detailed information indicates that often cited increases in bilateral and transit trade from / through Georgia to Russia can be explained with harmless developments.
Seit Russlands Grossinvasion der Ukraine im Februar 2022 und der nachfolgenden Verhängung von beispiellosen Sanktionen gegen Russland halten sich Berichte, wonach solche Sanktionen durch Georgien umgangen werden. Eine genauere Analyse von Handelsdaten und anderen detaillierten Informationen weisen jedoch darauf hin, dass oft zitierte Zunahmen von bilateralem Handel und Transit durch Georgien nach Russland mit harmlosen Entwicklungen erklärt werden können.
Die Entwicklungen in den letzten Wochen haben gezeigt, dass der Einmarsch Russlands in die Ukraine geopolitische Machtverschiebungen produziert, bei denen Europa leider nur noch eine Nebenrolle einzunehmen scheint. Die Kulmination von variablen und mehrdeutigen Umwälzungen ist etwas, womit Europa – und auch die Schweiz – in ihrer reaktiven Herangehensweise nicht mehr clever umzugehen weiss und daher droht, global abgehängt zu werden.
Seit drei Tagen erleben wir traurigerweise, wie Machtpolitik und militärische Machtprojektionen nach wie vor Realität sind in der Weltpolitik. Russlands Einmarsch in die Ukraine hat geostrategische Konsequenzen. Eine Auslegeordnung des Swiss Institute for Global Affairs (SIGA):